Prinzessin Diana
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Diana, a Celebration

Angefangen von ihrem herzöglichen Diadem über ihr Hochzeitskleid bis hin zu Spielzeug aus ihren Kindertagen: Etwa 150 Stücke aus dem Besitz der verstorbenen Lady Di zeigt die Ausstellung „Diana: A Celebration“, die am 31.01.2009 ihre Türen für die Öffentlichkeit öffnete. Der Standort, die Károlyi-Csekonics-Residenz in der Múzeum utca, bietet mit dem prunkvollen, holzgetäfelten Eingangssaal ein würdiges Ambiente für die herzöglichen Reliquien. Der Rundgang beginnt im oberen Stockwerk mit einer kurzen Einführung in die Familiengeschichte der Spencers, wobei anhand von drei Frauen die Tradition der gesellschaftlichen Tätigkeit der weiblichen Familienmitglieder aufgezeigt wird. Der zweite Raum ist nicht nur für Diana-Fans eine Fundgrube. Hier sind Spielsachen der kleinen Diana zu sehen: Schulkleidung, Bücher und Briefe, die sie an ihre Eltern geschrieben hat. Daneben läuft ein Film, der Originalaufnahmen über das heranwachsende Mädchen dokumentiert. Er zeigt sie beim Spielen und Tanzen – an dieser Stelle erfährt man mehr über die Persönlichkeit der Herzögin, als in der übrigen Ausstellung. Man sieht, wie sich Diana gekonnt und enthusiastisch bewegt, wie sie vor Lebensfreude sprüht. Die nächste Station der Ausstellung leiten Fotografien von Prinz Charles und Diana aus ihrer Verlobungszeit ein. Dann betritt man den Saal mit dem aufwändigen Hochzeitskleid. Ringsherum gibt es Foto- und Filmaufnahmen von der Zeremonie. Der darauf folgende Saal beginnt etwas widersprüchlich: „Diana sagte einmal, sie wolle als Arbeitspferd in Erinnerung bleiben, nicht als Modepuppe“, so steht es auf der Tafel links neben der Tür. Dennoch ist das Thema des Saals nicht die Tätigkeit der Herzogin von Wales, sondern im Gegenteil, ihre Garderobe. Wenn man über diese Irritation hinwegsieht, kann man wunderbare Roben und Kostüme sehen, aber auch Kleider, die als Zeugen ihrer Zeit im Moment wohl nur eingefleischte Modefans begeistern. Daneben hängt je ein Foto von Diana in dem jeweiligen Kleidungsstück, was die zeitliche Einordnung erleichtert. Der Widerspruch der Modeausstellung wird im folgenden Ausstellungsraum relativiert. Hier wird deutlich, was Diana mit dem Wort „Arbeitspferd“ meinte, denn hier geht es um ihr Engagement im Bereich der Wohltätigkeit. Und hier kann man nachvollziehen, wie es kam, dass Diana zur „Königin der Herzen“ werden konnte. Damit hat man den letzten Bereich der Ausstellung erreicht, der sich mit Dianas Tod beschäftigt. Von der allgemeinen Trauer, die sich damals in Großbritannien ausbreitete, zeugt der Zusammenschnitt von Fernsehaufnahmen. Das Original der Rede, die Charles Spencer, Dianas jüngerer Bruder, hielt, hängt aus, ebenso die Noten von Elton Johns „Candle in the Wind“, das auch über Lautsprecher zu hören ist. Insgesamt ist die Ausstellung eine würdige Erinnerung an die Herzogin. Wer mehr über die Person der Diana Spencer wissen will als das, was man früher bereits über die Medien erfahren konnte, wird wohl enttäuscht sein. Persönliche Beziehungen, wie zu ihren Söhnen, treten nur am Rand in Erscheinung. Auch Probleme, die es in ihrem Leben gab, wie die Scheidung von Charles, haben keinen Platz. Angesichts der Tatsache, dass die Ausstellung von Dianas jüngerem Bruder Charles Spencer zusammengestellt wurde, ist das aber kein Wunder: Fast jeder wird, wenn es um seine verstorbenen Angehörigen geht, zuvorderst die guten Erinnerungen hervorrufen. Die Ausstellung endet am 3. Mai 2009.

„Diana: A Celebration“
Károlyi-Csekonics-Residenz
VIII. Múzeum utca 17
   

Geöffnet: Täglich 10:00 Uhr bis 20:00 Uhr
Eintritt:
Erwachsene 2.900 Ft - Wochenende 3.900 Ft
Kinder 1500 Ft - Wochenenden 1.900 Ft
   

Zeitraum: Vom 31.01.2009 bis zum 03.05.2009

http://www.dianaexhibition.com

Ein weiters Spezial aus dem Jahr 2004 finden Sie unter Diana, a Celebration 2004